CDU Stadtverband Werder (Havel)

96 Bewerber haben sich mit ihrer Patenschaft auf Bismarckhöhe verewigt - MAZ vom 16.11.

WERDER Wenn bei 530 Stühlen im Großen Ballsaal auf der Bismarckhöhe kein Stuhl dem anderen gleicht, dann ist Bürgermeister Werner Große glücklich. Natürlich hat er seinen Stuhl schon "gekauft", wie auch Landrat Lothar Koch. Insgesamt 96 so genannte Stuhlpatenschaften im Wert von 99 Euro je Sitzgelegenheit hat die Stadt bereits abgeschlossen.
434 Bewerber haben also noch eine Chance, sich mit ihrem Namen auf den Stühlen an dieser historischen Stätte zu verewigen. Wer also noch ein ausgefallenes und vor allem nachhaltiges Geschenk zum Weihnachtsfest sucht, für den könnte eine Stuhlpatenschaft genau die richtige Wahl sein.

Der Werderaner Künstler Wilfried Mix hat in den vergangenen Tagen im Auftrag der Stadt die Stühle mit den jeweiligen Namen beschildert. Sowohl das Schild als auch die Patenschaftsurkunde wurden von Mix entworfen. Pünktlich zum Karnevalsauftakt am Wochenende war die erste Stuhl-Aktion beendet. "Wir wünschen uns natürlich, dass sich weitere Interessenten melden", sagt Große.

Der Bürgermeister setzt sich seit dem Kauf des sanierungsbedürftigen Denkmals mit ganzer Kraft für den Erhalt, die Sanierung und Zukunft ein. Bewerbungen für Stuhlpatenschaften sind zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung in der Eisenbahnstraße auch unter 03327/78 32 60 möglich.

Auch wenn bis zum Blütenfest im April noch viel Zeit ist, würden sich die Stadt und der Förderverein Bismarckhöhe freuen, wenn bis dahin jeder Stuhl seinen Namen hat. Man hätte bestimmt auch nichts dagegen, wenn Günther Jauch eine ganze Stuhlreihe nimmt, sich die Firma Miele mit ihrem Standort in den Havelauen einige Sitzplätze sichert.

Auch zur Firma Schuke Orgelbau, die in Werder ihre bisher größten Orgeln konstruiert, würden die Stühle im Ballsaal gut passen. R. Gr.