Wenn am 15. Dezember Hertha BSC gegen Bayern München in Berlin antritt, erlebt bereits vor dem Spiel der Werderaner Fußballnachwuchs seine große Stunde im Olympiastadion.
Darauf haben die fußballbegeisterten Kids in Werder und Töplitz gewartet. „Wir fahren nach Berlin!“ hören die Trainer Rüdiger Kleissl, Burkhard Röhnke und David Jander jetzt immer wieder von ihren Schützlingen. Vor dem Bundesliga-Punktspiel Hertha BSC gegen Bayern München am 15. Dezember um 15.30 Uhr im Berliner Olympiastadion werden die F-Junioren der Fußballvereine aus Werder und Töplitz gemeinsam das Vorspiel gegen eine Berliner Mannschaft bestreiten.
Die Teams aus Werder, die sonst in der Kreisliga und Kreisklasse die Tore schießen, haben die Chance, die erste Liga hautnah mitzuerleben und vor großer Kulisse ihr Können zu zeigen.
Mit der Einladung und der Begegnung mit Hertha im ausverkauften Olympiastadion erlebt die Städtepartnerschaft zwischen Werder und dem Berliner Bundesligisten einen weiteren Höhepunkt in der Sportgeschichte der Blütenstadt. „Unsere Jungs sind hoch motiviert, mächtig aufgeregt, die Eltern wohl nicht weniger“, sagt Klaus-Dieter Bartsch, Vorsitzende des Werderaner FC. Er hofft, dass die Platzverhältnisse dem großen Ereignis für die Kinder keinen Strich durch die Rechnung machen. Der Anpfiff für den Nachwuchs soll um 14 Uhr ertönen. Der Gegner der Mannschaft Werder/Töplitz steht noch nicht fest.
Die Blütenstadt hat zum Bundesligaspiel auch die Gelegenheit, sich mit ihren typischen Produkten und touristischen Angeboten zu präsentieren. Darum sind neben Berliner Bockwurst und Kindl am Sonnabend vor dem dritten Advent auch Äpfel und Birnen sowie Obstsäfte aus Werder zu haben. Die Blütenkönigin Geraldine Mühlstädt und Kirschkönigin Kerstin Meller werden zwar in ihren hübschen Kleidchen frösteln, aber es soll ja auch Punsch aus Werder geben. Das Tourismusbüro lädt an diesem Tag bereits zum Blütenfest ein, das bei den Berlinern schließlich seit über 100 Jahren seine Fans hat.