Zur Debatte um die Erfolgsgeschichte Havel-Therme
Es ist schon bemerkenswert: Ausgerechnet diejenigen, die das Projekt Havel-Therme von Beginn an schlechtgeredet, blockiert und ihm kaum eine Chance gegeben haben, versuchen heute, den offensichtlichen Erfolg kleinzureden und umzudeuten.
Die Havel-Therme ist heute eine Erfolgsgeschichte für unsere Stadt. Sie wird hervorragend angenommen – die Besucherzahlen liegen nahezu doppelt so hoch wie ursprünglich prognostiziert. Tausende Gäste kommen jedes Jahr nach Werder (Havel), stärken den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Darauf können wir stolz sein.
Der wirtschaftliche Erfolg der Therme ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis harter unternehmerischer Arbeit, großer Investitionen und eines engagierten Betreibers mit seinem gesamten Team. Wer diesen Erfolg nun problematisiert oder relativiert, offenbart vor allem eines: ein grundlegendes Unverständnis für wirtschaftliche Realität und unternehmerisches Handeln.
Besonders stolz sind wir auf den Bereich der Daseinsvorsorge. Das Schulschwimmen für unsere Kinder, die Angebote für Vereine sowie Familien und Senioren sind ein großer Gewinn für unsere Stadt. Genau dafür wurde die Therme mitentwickelt – und genau das funktioniert heute hervorragend.
Dass nun ausgerechnet Grüne und Stadtmitgestalter den Erfolg der Therme schlechtreden, ist nicht nur durchschaubar, sondern politisch unerquicklich. Statt Verantwortung zu übernehmen für ihre frühere ablehnende Haltung, wird nun versucht, ein funktionierendes Projekt kleinzureden und Zweifel zu säen. Dieses Verhalten wirkt weniger wie sachliche Kritik, sondern vielmehr wie ideologisch motivierte Fundamentalopposition gegen wirtschaftlichen Erfolg.
Wer Gewinne reflexartig kritisiert, sobald ein Unternehmen erfolgreich arbeitet, zeigt nicht nur mangelndes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, sondern stellt sich letztlich gegen Arbeitsplätze, Investitionen und die Entwicklung unserer Stadt. Eine solche Haltung ist weder zukunftsorientiert noch verantwortungsvoll.
Für uns gilt darüber hinaus ein elementarer Grundsatz: Verträge gelten in guten wie in schlechten Zeiten. Zu Beginn des Projektes war keineswegs sicher, ob sich die Havel-Therme wirtschaftlich erfolgreich entwickeln würde. Dieses unternehmerische Risiko lag beim Betreiber. Nachdem das Konzept heute erfolgreich ist, können nicht im Nachhinein einseitig die Spielregeln infrage gestellt werden. Politische und vertragliche Verlässlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Unternehmen überhaupt bereit sind, langfristig in einer Stadt zu investieren.
Ebenso werden wichtige Fakten bewusst ausgeblendet: Die Havel-Therme zahlt erhebliche Gewerbesteuern an unsere Stadt und hat mehr als 50 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Das sind dauerhafte Vorteile für Werder (Havel), die vielen Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugutekommen.
Für die CDU, FDP, BBT-Fraktion ist deshalb klar: Die Havel-Therme ist ein Leuchtturmprojekt für Werder (Havel). Statt aus ideologischen Gründen weiter Stimmung gegen ein erfolgreiches Projekt zu machen, sollten alle politischen Kräfte endlich Verantwortung übernehmen und konstruktiv daran arbeiten, diesen Erfolg dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln – im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger.