CDU Stadtverband Werder (Havel)

ENTSCHEIDUNG LAGA 2013

CDU Fraktion sieht andere Prioritäten. In der heutigen Stadtverordnetenversammlung wird sich die CDU Fraktion, nach eingehender Beratung, nicht für eine Bewerbung zur LAGA 2013 aussprechen.
Dazu erklärte der Pressesprecher, Christian Große: „Die CDU Fraktion hat es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Stadt Werder (Havel) hat sich schon um die Ausrichtung der LAGA 2009 beworben. Wir hatten ein überzeugendes Konzept und die passende solide Finanzierung. Im Investitionsplan waren 9 Millionen Euro eingeplant und im Durchführungshaushalt Erlöse von 7,75 Millionen Euro und Aufwendungen von ebenfalls 7,75 Millionen Euro. Einer der entscheidenden Ablehnungsgründe waren die weiten Wege zwischen Bismarckhöhe – Inselstadt und Bismarckhöhe – Stadtpark. Nach der damaligen Entscheidung sind wir skeptisch, dass eine gemeinsame Bewerbung zum Erfolg führen wird.

Unserer Auffassung nach müssen sich die Stadt Werder (Havel) und Beelitz schnellstmöglich eine Arbeitsgruppe bilden die einen Entwurf zu einer Kooperationsvereinbarung für das zukünftige funktionsgeteilte Mittelzentrum erarbeitet. In diesem Zusammenhang haben wir uns für folgende Prioritäten entschieden:

• Schule, Gesundheitswesen, Tourismus und Vernetzung des Obstanbaus

Weiterhin ist es für uns von besonderer Bedeutung, die Möglichkeiten zu nutzen besondere Handlungsfelder der Stadt Werder (Havel) auszuweisen. Wir sehen für die nächsten Jahre einen großen Handlungsbedarf im Bereich der Wohnraumgestaltung auf der Jugendhöhe und im Wachtelwinkel. In diesem Bereich müssen besondere Anstrengungen unternommen werden um ein besseres Umfeld herzurichten.


Die Entscheidung zur BUGA 2015 macht eine Bewerbung unserer beiden Städte unserer Auffassung ebenfalls schwierig. Die Stadt Werder (Havel) sollte sich in die BUGA 2015 versuchen mit einzubringen.

Wir möchten mit Beelitz in den nächsten Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen. Wir bitten darum, dass die Entscheidung von uns respektiert wird und wir für die nächsten Jahre andere Prioritäten setzen.“