CDU Stadtverband Werder (Havel)

Informationsveranstaltung zur Schulgesetznovelle

Werder - In diesem Jahr wird in der brandenburgischen Bildungspolitik mit der
Überarbeitung des Schulgesetzes eine weitere wichtige Weichenstellung vorgenommen.
Informationsveranstaltung zur Schulgesetznovelle
in Werder (Havel)
Werder - In diesem Jahr wird in der brandenburgischen Bildungspolitik mit der
Überarbeitung des Schulgesetzes eine weitere wichtige Weichenstellung vorgenommen.
Der CDU-Stadtverband Werder und die Landtagsabgeordnete Saskia Funck hatten daher
zu einer Informations-veranstaltung mit dem bildungspolitischen Sprecher der CDULandtagsfraktion,
Ingo Senftleben eingeladen.
Mehr als 60 Schüler, Eltern und Lehrer folgten aufmerksam Senftlebens Präsentation.
Anschließend diskutierten Saskia Funck, die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche mit
ihm und den Gästen über brandenburgische Bildungspolitik.
Zu den wesentlichen Eckpunkten der Überarbeitung des Schulgesetzes gehören: Stärkung
der Frühförderung unserer Kinder, bessere Vernetzung von Eltern, Schulen und
Jugendämtern zur konsequenten Durchsetzung der Schulpflicht sowie die Fortführung der
erfolgreichen Leistungsprofilklassen unter dem neuen Namen „Leistungs- und
Begabungsklassen“. Mit der Überarbeitung des Schulgesetzes werden ebenfalls klarere
leistungsbezogene Regelungen für den Übergang zu weiterführenden Schulen und das
zwölfjährige Abitur wieder eingeführt.
Diese konsequente Modernisierung soll die Unterrichtsqualität an unseren Schulen
erheblich verbessern. Dazu sei aber auch die Kompetenz der Lehrer zu stärken, so Saskia
Funck. Alle müssen sich bewegen, die Schüler, die Eltern, die Lehrer und die Politik, darin
war man sich an diesem Abend einig. Katherina Reiche wies darauf hin, dass mit Blick auf
die PISA-Ergebnisse eine weitere Modernisierung zwingend erforderlich wäre. Die
Ungerechtigkeit, dass unsere Kinder schlechtere Chancen als die anderer Bundesländer für
den Start ins Leben haben, dürfe nicht akzeptiert werden.
Die Einführung der Kopfnoten und das generelle Rauchverbot waren ebenfalls Teil der
angeregten Diskussion, aus der die Abgeordneten Anregungen für die weitere Arbeit
mitnehmen konnten.