CDU Stadtverband Werder (Havel)

Besuch aus Europa

Europaabgeordneter Dr. Christian Ehler und Landtagsabgeordnete
Saskia Funck unterwegs in Werder (Havel) und Schwielowsee
Europaabgeordneter Dr. Christian Ehler und Landtagsabgeordnete
Saskia Funck unterwegs in Werder (Havel) und Schwielowsee
Im Rahmen ihres Besuchprogramms trafen der CDU-Europaabgeordnete Dr. Christian
Ehler und die CDU-Landtagsabgeordnete Saskia Funck gemeinsam mit dem
stellvertretenden Landrat von Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU), in Werder
(Havel) zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der mittelmärkischen Agentur für
Integration in Arbeit (MAiA) zusammen.
Geschäftsführer Bernd Schade stellte die aktuelle Bilanz der MAiA vor. Die Zahl der
Bedarfsgemeinschaften ist seit Januar 2005 entsprechend dem Bundestrend um 30
Prozent angestiegen. Angesichts von Kritik an der Arbeit der Agentur sagte Saskia Funck:
„Es ist besonders dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken, wenn trotz steigender
Fallzahlen und anhaltender Probleme bei der technischen Zusammenarbeit mit der
Bundesagentur für Arbeit die aufgestauten Anträge und Widersprüche jetzt kontinuierlich
abgebaut werden.“
Für die Integration in den Arbeitsmarkt stehe eine Auswahl von 30 verschiedenen
arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Verfügung, erläuterte Bernd Schade. Mit diesen
werde das Ziel von etwa 3.300 Vermittlungen binnen Jahresfrist erreicht werden.
Christian Stein verwies auf Risiken für den Haushalt des Landkreises durch stark steigende
Energie- und Wohnkosten der Bedarfsgemeinschaften. Die Unterkunftskosten sind
hauptsächlich durch den Landkreis zu tragen.
Der Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler, interessierte sich besonders für die Anpassung
der Berufsbilder auf Anforderungen durch moderne Technologien, die entscheidend für
Brandenburgs wirtschaftliche Zukunft sind. Das sei mit Blick auf europäische Integration
und globale Konkurrenzfähigkeit besonders wichtig.
Die Abgeordneten besuchten anschließend gemeinsam mit dem Bürgermeister von
Werder (Havel), Werner Große, das bekannte Obstbaumuseum und diskutierten im Alten
Rathaus die Zukunft der EU-Förderung in ihrer Wirkung auf die Kommunen.