Eines der Fahrzeuge mit der wohl größten Anziehungskraft war am Wochenende die Drehleiter vom Typ DLK 23/12 mit einer Ausfahrlänge von bis zu 30 Metern. Viel Anklang fanden auch die Führungen durch das Feuerwehrgebäude. Feuerwehrkamerad Ralf Ellguth, Leiter der örtlichen Feuerwehr zeigte interessierten Gästen alles: Versammlungs- und Umkleideräume. In der Gerätehalle stand auch das Schlauchboot der Feuerwehr, das erst kürzlich auf dem Schwielowsee im Einsatz war. Hier wurde nach einem vermissten Skipper gesucht, der dann später nur noch tot geborgen werden konnte. Auch zeigte er der Havelzeitung den neuen "Eisschlitten". Erst im letzten Winter hätte man diesen gut gebrauchen können. Eine Person, die leichtsinnig über den nicht ganz zugefrorenen Schwielowsee gelaufen war, musste mit Stangen und Leitern aus dem Eis geborgen werden. Weiterhin gab er an, dass er wie alle Feuerwehren des Landes Nachwuchssorgen hat. Die Jugendfeuerwehr rekrutiert sich bereits mit 6-Jährigen. Diese 10 Jahre lang bei der "Stange" zu halten, um sie dann mit 16 Jahren in die Feuerwehr übernehmen zu können, das sei sehr schwer. Er wünsche sich außerdem mehr Akzeptanz und Unterstützung bei der Bevölkerung, besonders bei den Arbeitgebern. Die Feuerwehr trage ein hohes Maß an Verantwortung und man wolle dieser Verantwortung auch gerecht werden.
Auch die Fraktionsvorsitzende der CDU Brandenburg Frau Dr. Saskia Ludwig besuchte die Feierlichkeiten zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr Ferch.




